Pressebereich

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Pressestatement vom 4. November 2019

„Die 20 größten deutschen Unternehmen sind allesamt durchgefallen. Worauf wartet die Bundesregierung?“

Berlin, 4.11.2019. Zu der heute vorgestellten Studie „Achtung der Menschenrechte: Eine Kurzbewertung der größten deutschen Unternehmen“ des Business & Human Rights Ressource Center (BHRRC) erklärt Johanna Kusch, Sprecherin der Initiative Lieferkettengesetz:

„Ob Bayer oder BMW, ob E.ON oder RWE: In Sachen Menschenrechte sind die 20 größten deutschen Unternehmen allesamt durchgefallen. Freiwillig hält sich nicht ein Unternehmen vollständig an die Anforderungen der Vereinten Nationen. Das ist nicht nur ein Armutszeugnis für den Industriestandort Deutschland, das wirft vor allem eine Frage auf: Worauf wartet die Bundesregierung? Ein Lieferkettengesetz ist überfällig!

Die Bundesregierung verschwendet ihre Zeit mit einer groß angelegten, aber mittlerweile wenig aussagekräftigen Untersuchung, ob sich deutsche Unternehmen freiwillig an ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten halten. Dabei ist die Antwort spätestens seit heute sonnenklar: Ohne einen gesetzlichen Rahmen wird sich nichts daran ändern, dass deutsche Unternehmen in ihren Geschäftsbereichen weltweit Ausbeutung und Umweltzerstörung in Kauf nehmen.“

Weiterführende Informationen:

  • Die Studie des BHRRC gibt es hier.

Kontakt:

Johanna Kusch, Sprecherin „Initiative Lieferkettengesetz”: Tel.: 030 – 2888 3565, E-Mail: presse@lieferkettengesetz.de

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

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