Pressebereich

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Pressestatement vom 5. März 2020

„Wann nimmt das Wirtschaftsministerium das endlich zur Kenntnis?“

Berlin, 05.03.2020. Anlässlich des gestern in der taz veröffentlichten Artikels zum Positionspapier großer deutscher Unternehmen wie Adidas, BMW, Bayer und Daimler für eine gesetzliche Regulierung zur Definition von menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten für Unternehmen kommentiert Johannes Heeg, Sprecher der „Initiative Lieferkettengesetz“ :

„Um BDA und BDI wird es immer einsamer. Klar ist: Mit ihrer Blockadehaltung gegen ein Lieferkettengesetz verschaffen sie nur jenen Unternehmen einen Vorteil, die auf Kosten von Umwelt und Menschenrechten ihre Profite steigern. Wann nimmt das Wirtschaftsministerium das endlich zur Kenntnis? Die Bundesregierung muss jetzt zügig einen Entwurf für ein nationales Lieferkettengesetz vorlegen: Nur so kann sie die Debatte auf EU-Ebene aktiv mitgestalten.“

Die im September 2019 gegründete „Initiative Lieferkettengesetz“ fordert ein weitreichendes Lieferkettengesetz, zu dessen Umsetzbarkeit sie zuletzt ein ausführliches Rechtsgutachten vorgelegt hat. Das Bündnis eint 91 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen sowie Gewerkschaften und kirchliche Akteure.

Kontakt:

Johannes Heeg, Sprecher „Initiative Lieferkettengesetz”, Tel.: 0151-10611346, E-Mail: presse@lieferkettengesetz.de 

Weiterführende Informationen:

Die Initiative Lieferkettengesetz wird getragen von:

Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Forum Fairer Handel e.V., Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e. V., Oxfam Deutschland e.V., SÜDWIND e.V., ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Werkstatt Ökonomie e.V.

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